Unser Ansatz verbindet traditionelle Kunstgeschichte mit modernen wissenschaftlichen Analysemethoden
Jedes Objekt durchläuft bei uns mehrere Prüfungsstufen. Zunächst erfolgt eine visuelle Inspektion, bei der Stilmerkmale, Proportionen und Oberflächenstrukturen dokumentiert werden. Diese erste Phase liefert oft schon entscheidende Hinweise.
Anschließend kommen technische Hilfsmittel zum Einsatz: UV-Licht offenbart Reparaturen und spätere Ergänzungen, Mikroskopie zeigt Bearbeitungsspuren, und in manchen Fällen ermöglicht Röntgenfluoreszenzanalyse die Bestimmung von Materialzusammensetzungen ohne das Objekt zu beschädigen.
Wir pflegen enge Kontakte zu Museen, Archiven und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland. Dieser Zugang zu Vergleichsobjekten und wissenschaftlicher Literatur ermöglicht präzise Zuordnungen auch bei seltenen Stücken.
Regelmäßiger Austausch mit Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen – von Möbelrestauratoren über Metallurgen bis zu Textilhistorikern – erweitert kontinuierlich unseren Kenntnisstand.
Präzision in jedem Detail
Über 1.500 begutachtete Objekte in den letzten fünf Jahren sprechen für sich.
Vom barocken Kabinettschrank bis zum Biedermeier-Sekretär – wir kennen die feinen Unterschiede zwischen Epochen und Regionen.
Meissener Manufakturmarken, Wiener Porzellan, Fayencen – jede Periode hat ihre charakteristischen Merkmale.
Punzierungen entschlüsseln, Legierungen bestimmen und Werkstätten zuordnen gehört zu unserem Tagesgeschäft.
Kooperation mit Kunsthistorikern ermöglicht fundierte Einschätzungen zu Malschichtaufbau und Zeichentechniken.
"Echte Expertise bedeutet auch, Grenzen zu kennen. Wenn wir keine eindeutige Aussage treffen können, sagen wir das offen."
Grundsatz unserer Arbeit